kultuRRevolution | hellas im medialen zyklopenblick
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Florian Neuner
Feldforschung und Dekonstruktion. Zum Tod der Künstlerin Doris Schöttler-Boll.

Jürgen Link
In memoriam Charles Grivel (1936-2015).

Jürgen Link
Die deutschen Mainstreammedien und Griechenland: Arbeit an der Normalisierung einer »nicht normalen« Regierung.

Matthias Thiele/Rainer Vowe
»Pleite, Beleidigt und Dreist – Müssen wir diese Griechen retten?« Griechenland in Talkshows des Deutschen Fernsehens.

Margarete Jäger/Regina Wamper/Cora Zimmer
Von Schuljungen, Halbstarken und Eurorebellen. Der Griechenland-Diskurs in der Süddeutschen Zeitung.

Wassilis Aswestopoulos
Warum nicht immer Links drin ist, wenn Links auf dem Etikett steht. Die Geschichte der schönen Worte.

Clemens Knobloch
Sparen, retten, reformieren. Worthülsen und Imagekämpfe im deutschen Griechenlanddiskurs.

Jürgen Link
Herfried Münkler erklärt das Wesen des Germropa-Putsches gegen Griechenland: Denormalisierung und Herabstufung in eine niedrige Normalitätsklasse.

Ulrich Brieler
Zu Sebastian Sternthals Artikel über Foucaults Iranreportagen.

Julius Othmer/Andreas Weich
»Our Princess is in Another Castle«. Wiederholungen und Zyklen im Computerspiel.

Anna-Lena Dießelmann/Andreas Hetzer
Kolumbien: Krieg und Frieden. Außenpolitische Darstellung der Regierung Santos und deren Resonanz im medio-politischen Diskurs in Europa und Kolumbien.

Britta Caspers
Maschinen, um sehen zu machen. Zu den Foto-Texten von Jochen Gerz.

Florian Heßdörfer
Die Regierung des Möglichen. Optimieren und Messen als pädagogisches Projekt um 1900.

Markus Steinmayr
Architekten, Ästheten und Archivare der Arbeit. Eine Bestandsaufnahme.

Sebastian Neubauer
Von ›Der Leser Althusser‹ zu ›Den Althusser lesen!‹ Ingo Kramers »Symptomale Lektüre. Louis Althussers Beitrag zu einer Theorie des Diskurses«.

Sebastian Sternthal
Unter Wilden. Foucaults ethnologische Expeditionen in unsere eigene Kultur.

Thomas Schwarz
Positionen der postkolonialen Kritik. Bilanz eines germanistischen Forschungsprojekts.

Zum aktualhistorischen Konzept der kultuRRevolution gehört nicht zuletzt das Dispositiv der alternativen Simulation von Tendenzen (eines der wichtigsten Verfahren auch im Roman »Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee. Eine Vorerinnerung«, asso-Verlag). Was hat die Stunde geschlagen, wenn sich absolut unsimulierbare Ereignisse häufen wie dieses im September 2015: Bei einer Massendemonstration in Bagdad (!) wird ein Schild getragen mit der Aufschrift: »Thank you, Saint Angela!«? (Immerhin aber wurde in der kRR (Heft 7/1984) die Episode mit dem Madonnenwunder aus »Bangemachen« vorabgedruckt.) Kurz gesagt: Das Jahr 2015 mit den zwei Megaereignissen »Deutschland versenkt Griechenland« (Schwerpunkt dieses Heftes) und »Deutschland Eldorado der Flüchtlinge« erwies sich als GAU für den deutschen mediopolitischen Diskurs, dessen diskursive Insolvenz von Tag zu Tag weniger zu verstecken war bis zu dem herbstlichen Eingeständnis, dass »die Dinge aus dem Ruder laufen« und »die Stimmung im Volk zu kippen droht«. Hatte die mediale Projektion von »Insolvenz« auf Griechenland (dazu die Beiträge in diesem Heft) in der ersten Jahreshälfte noch eine Umfragemehrheit für die deutsche Versenkungspolitik bei der Stange gehalten (gegen eine sicher erhebliche Minderheit, der keine mainstreammediale Stimme gegönnt wurde, mit der sie hätte Mehrheit werden können), so konnte das Volk im hektischen Go-and-Stop der deutschen Flüchtlingspolitik die krassen Selbstwidersprüche im Diskurs nicht länger übersehen.

Viele ältere kRR-Hefte waren nicht mehr lieferbar, wurden aber vielfach nachgefragt. Jetzt sind alle als Printausgabe vergriffenen Hefte digitalisiert und können als ›E-kRR‹ vom K-West-Verlag bezogen werden. Sukzessive werden auch von den noch lieferbaren Ausgaben Digitalisate erstellt. Daher wird kRR ab 2016 auch im Digitalabo angeboten. Die Zeitschrift ist in Form eines Abos (2 Hefte im Jahr für 19,90 €), als Einzelheft (12,00 €), als Doppelheft (24,00 €) und als Digitalabo (14,00 €) erhältlich.

Lesen Sie dazu die Allgemeine Geschäftsbedingungen des K-West Verlags.