kultuRRevolution | Zeitschrift für Diskurstheorie
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  • kulturrevolution nr. 70: normalismus & antagonismus in der postmoderne

kultuRRevolution – zeitschrift für angewandte diskurstheorie

Alternativ ist längst eine nichtssagende Sprechblase geworden, die sich jeder Normalo an den Hut stecken kann. Leider. Wir steuern gegen: Seit 1982 garantiert die kultuRRevolution – zeitschrift für angewandte diskurstheorie ernsthaft alternative Perspektiven, Impulse und Diskussionen anhand der orientierenden Konzepte, der vier Originale.

original 1: kollektivsymbolik

Systematisches Konzept für alle Arten kollektiv verwendeter „Bildlichkeit“ (ästhetisch und poli-tisch), woraus Kulturen gestrickt sind.

original 3: normalismus

Das vergessene Dispositivnetz „moderner“ Kulturen: Was sind verdatete Gesellschaften – wie stellen sie Normalitäten (und „Anormalitäten“) her und warum.

original 2: interdiskurs

Wieso es nicht nur Spezialdiskurse (oder spezielle Teilsysteme) gibt: Worauf Kulturen beruhen.

original 4: simulation

Warum die Zukunft unterm Computer eine andere ist und kulturrevolutionäre Politik und Ästhetik jetzt alternative Simulationen (Vorerinnerungen) braucht.

Zu dieser Ausgabe: Populismus ist immer Symptom einer gesellschaftlichen Krise und kann dazu führen, dass sich Demokratie und demokratische Parteien erneuern. Das ist der gute Populismus, weil er Menschen in das politische System wieder hineinbringt, die sich nicht repräsentiert sehen.

Normalität, Simulation und Prognostik – das alles hat eine Menge mit der Zeitschrift kultuRRevolution gemein, nicht nur wegen der nunmehr dreißig Jahre, die mit dieser Ausgabe erreicht sind.“Dreißig Jahre Bilanz und Vorerinnerung“ ist daher der Titel dieser Generationen-Ausgabe.