kultuRRevolution | literarische mehrsprachigkeit
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Till Dembeck/Liesbeth Minnaard
Nach der einen Sprache – literarische Mehrsprachigkeit?

Charles Grivel
Zwischen zwei Sprachen.

David Gramling
Zur Abwicklung des Mythos literarischer Einsprachigkeit.

Fouad Laroui
Ein Fall von ›unechter Einsprachigkeit‹: Marokko, die Diglossie und der Autor.

Madeleine Kasten
Marokkanische Literatur – ein Monster, das noch geboren werden muss? Eine Reaktion auf Fouad Laroui: »Ein Fall von ›unechter Einsprachigkeit‹: Marokko, die Diglossie und der Autor.«

Till Dembeck
Philologische Sprachpolitik?

Liesbeth Minnaard
Versuch über das Repräsentieren. Ramsey Nasr als Stadtschreiber von Antwerpen und niederländischer »dichter des vaderlands.«

Elisabeth Bekers
»Bearing Gifts of Words.« Mehrsprachigkeit in der Erzählliteratur der flämisch-nigerianischen Autorin Chika Unigwe.

Maria Boletsi
Mehrsprachigkeit und ihre Herausforderungen. Barbarismen in Guillermo Gómez-Penas Performance-Literatur.

Wolfgang Behschnitt
Sprach-Artistin. Aglaja Veteranyis Literatur kommt ohne Muttersprache aus.

Gerlind Belke
›Elementare Literatur‹ als Medium sprachlicher Bildung im Kontext einer Didaktik der Mehrsprachigkeit.

An Willems
Multilingualism in Retrospect. Looking trough the Monolingual Paradigm.

Wolfgang Krohn
Rückkopplung zu Rolf Parr: Ludwik Fleck als Interdiskursanalytiker avant la lettre.

Yasemin Yildiz hat in ihrem Buch Beyond the Mother Tongue. The Postmonolingual Condition den Widerspruch zwischen einer mehrsprachigen Lebenswelt und der ungebrochenen Geltung des Einsprachigkeitsparadigmas thematisiert. Sie zeigt, dass sich die Spannung, die dieser Widerspruch zeitigt, auf vielen Ebenen von Gesellschaft und in den unterschiedlichsten Situationen bemerkbar macht. Die in diesem Heft versammelten Beiträge greifen trotz dieser Wirkmächtigkeit den dekonstruktiven Impuls des Buchs von Yildiz auf und versuchen zu ergründen, auf welche Weise und in welchen Facetten die Spannung zwischen einem Alltag der Mehrsprachigkeit und der Geltung des Einsprachigkeitsparadigmas in der Gegenwartskultur ihre Spuren hinterlässt. Dabei wählen sie einerseits Gegenstände aus der Literatur bzw. der performance art; andererseits geht es um grundlegende kulturdiagnostische Bestandsaufnahmen.

Viele ältere kRR-Hefte waren nicht mehr lieferbar, wurden aber vielfach nachgefragt. Jetzt sind alle als Printausgabe vergriffenen Hefte digitalisiert und können als ›E-kRR‹ vom K-West-Verlag bezogen werden. Sukzessive werden auch von den noch lieferbaren Ausgaben Digitalisate erstellt. Daher wird kRR ab 2016 auch im Digitalabo angeboten.
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